Der Hodentumor ist die häufigste Tumorerkrankung des jungen Mannes und tritt zwischen dem 20. und 35. Lebensjahr auf. In selteneren Fällen können auch Männer bis zum 60. Lebensjahr betroffen sein. Als Risiken sind neben familiären Faktoren der sogenannte Leistenhoden in der Kindheit ein Risikofaktor.
Zumeist fallen Hodentumore als tastbare Raumforderungen auf. Schmerzen sind insgesamt selten (ca. 10 %). Als erfahrenes uroonkologisches Zentrum stehen wir Ihnen beratend im Rahmen unserer uroonkologischen Sprechstunde zur Planung und Durchführung der Diagnostik und der Therapie zur Verfügung.
Unser Leistungsspektrum umfasst:
- Die körperliche Untersuchung
- den Ultraschall des Hodens
- Die Bestimmung der Hoden Tumormarker (AFP, Beta-HCG, LDH)
- Ausbreitungsdiagnostik mittels Computertomografie oder MRT
- Inguinale Orchiektomie, gegebenenfalls mit Biopsie der Gegenseite
- Folgetherapien:
- Chemotherapie
- Residualtumor Entfernung nach Chemotherapie
- Bestrahlung
- Radikale Lymphknotenentfernung
Selbstuntersuchung der Hoden
Zur Früherkennung eines möglichen Hodenkrebses wird eine monatliche Tastuntersuchung der Hoden empfohlen. Diese sollte bestenfalls direkt nach dem Duschen durchgeführt werden. Die Hoden werden dabei nacheinander vorsichtig zwischen dem Daumen und Zeigefinger abgetastet. Dabei sollte insbesondere auf Verhärtungen oder Schwellungen der Hoden geachtet werden. Im Falle eines auffälligen Befundes sollte eine ärztliche Vorstellung erfolgen.
Das folgende Video der Kampagne „CheckDichSelbst“ von der Krebsgesellschaft Schleswig-Holstein zeigt eine Abtast-Anleitung zur Hodenkrebs-Früherkennung.
Ansprechpartner:
Dr. med. Burmester
Chefarzt Uro-Onkologie
Leiter Uroonkologisches Zentrum
Fr. Brachtel
Oberärztin Urologie
Koordinatorin Uroonkologisches Zentrum
Terminvereinbarung
Sekretariat Uro-onkologische Sprechstunde
Lea Becker Petra Franz
Karolin Wasielke
Tel.: 0511 950-2358
Fax: 0511 950-2355
E-Mail: Urologie[at]vinzenzkrankenhaus.de